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Rheinische Post
16.03.1998

Erstmals mit Boulevardkomödie

Kameradschaftliches Liebhaber-Theater sorgte für Brüller beim Publikum

STRAELEN- Eindeutig zweideutig, was sich da die zersplitterte Familie auf der Bühne um die Ohren warf.  Das Kameradschaftliche Liebhabertheater Straelen stellte die Frage "Wer Mit Wem?", und das zu Recht. Am Wochenende kamen die Zuschauer im Forum des Gymnasiums reichlich ins Grübeln. Überraschendes Wiedersehen von Vater, Mutter und Sohn beim Kameradschaftlichen Liebhabertheater in Straelen: Anfängliche Gefühlsverwirrungen sorgten nicht nur bei (v. l.) Ansgar Delbeck, Andre an Mey und Petra Senegacnik für HeiterkeitAber vor allem durften die über 300 Besucher ordentlich lachen. Mario Krüger ein von Andre an Mey in Szene gesetzter Filmproduzent, wurde von seiner Frau Martina verlassen und zieht darauf mit Hilfe der Haushälterin Agathe (Monika Lemmen) seinen Sohn Robert alleine auf. Jahre später: Robert (Ansgar Delbeck) ist inzwischen Psychiater und sein Vater Mario tröstet sich ständig mit jungen Frauen Über die Trennung hinweg. Der junge Arzt dagegen verliebt sich in Melissa (Petra Senegacnik), eine elegante aber reife Frau. Welches Geheimnis verbirgt die Lady, die vom Alter, her die Mutter des Seelenklempners seien könnte? Auf dessen Vater hat sie ebenfalls eine bezaubernde Wirkung. Sofort beginnen die beiden Männer um die Gunst der Dame zu buhlen.

Für reichlich Heiterkeit sorgte auch "Pussi" Lolita Pirelli (Ulrike Brimmers). Die junge Schauspielerin erhofft sich von ihrer Beziehung zu Produzent Mario den Durchbruch in, Filmgeschäft und weiß ihre körperlichen Attribute geschickt einzusetzen. Im Laufe des Stückes ändert sie allerdings ihren Charakter.

Bayrischer Dialekt

Harry (Norbert Schmelzer), der bayrische Bruder des Filmemachers und ebenfalls Produzent, sorgte mit seinem forschen Auftreten und grandiosem Dialekt für Brüller beim Publikum. "Seit Januar proben wir, zweimal die Woche. Jetzt ist es endlich so weit", So Spielleiter Thomas Meuser über die Vorbereitungen. Die auch durch Märchenaufführungen bekannte und geschätzte Gruppe wagte sich in unbekannte Gewässer. "Wir haben schon häufiger lustige Stücke aufgeführt, aber das war unsere erste Boulevardkomödie", sagte an Mey und strahlte Über die gelungene Premiere. Auch das Publikum wusste die Leistung der Hobby-Schauspieler zu würdigen. "Ganz toll, zu keinem Punkt der Aufführung kam Langeweile auf", so Anita Schmitz.

Von MIRKO MÜNCH 

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