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Rheinische Post
24.11.2003

Vier Freunde in Nöten

Kameradschaftliches Liebhaber-Theater spielt Zauberer von Oz

STRAELEN. Über 7000 Kinder werden in den nächsten Tagen in der Straelener Stadthalle vor Freude oder Angst kreischen. Das Kameradschaftliche Liebhaber-Theater (KLT) zeigt gemeinsam mit dem Kulturring das Märchen „Der Zauberer von Oz". Bearbeitet wurde es von Regisseur Thomas Meuser der auch mitspielt.

Vier Freunde und ein Wachsoldat. Prächtig waren die Kostüme beim KLT-Märchen. RP-Fotos: siwe

Gestern war Premiere. Jeder der vier Hauptakteure hat einen Herzenswunsch, der sie in Freundschaft verbindet. Das Mädchen Dorothee (Claudia Siebers) mit den lustigen Zöpfen wird von einem Wirbelsturm in die Fremde geweht und will gerne nach Hause. Kräcksi (Ulrike Brimmers), die strohdumme. Vogelscheuche, möchte klug werden. Plöpp, der Blechmann (Norbert Ripkens), möchte ein warmes Herz zum Verlieben. Und Bassa, der feige und tapsige Löwe (Ansgar  Delbeck) wünscht sich Mut. Um an das Ziel ihrer Wünsche zu gelangen, müssen sie viele Abenteuer bestehen. Manche davon lassen die Kinder ängstlich in die Arme ihrer Eltern fliehen. Oh Schreck, die Hexe!  Gitti Hüpen war nicht wieder- zuerkennen.Besonders, wenn die hässliche und böse Hexe auf der Bildfläche erscheint und es dabei knallt und zischt. Gitti Hupen hat die Paraderolle in dem Stück. Sie, die Naturblonde, ist mit einer schwarzen Perücke und viel Schminke zum wallenden Gewand in das personifizierte Böse verwandelt worden. Mit giftspeiender Stimme jagt sie nicht nur den vier Helden Angst ein. Viele Gefahren warten auf Dorothee, die Vogelscheuche, den Blechmann und den Löwen, bevor sie ihre Wünsche beim Zauberer von Oz in der Smaragdstadt vorbringen können. Ihre größte Feindin dabei ist immer die böse Hexe. Um dem Quartett die Wünsche zu erfüllen, verlangt der Zauberer, die böse Hexe zu töten. Dies passt den vieren überhaupt nicht und sie suchen einen Ausweg. Gute Bühnentechnik Geheimnisvolle Lichteffekte und falsche Fährten, bühnentechnisch gut umgesetzt, erschweren Omen den Weg zum Ziel. Durch die Unterstützung des Kulturrings waren viele Spezialeffekte durch Licht, Ton und Pyrotechnik mit eingebaut.  Bei den lebhaften Dialogen wurden die Kinder stets mit einbezogen. Das vielseitige und opulente Buhnenbild entlockte nicht nur den Kindern Entzücken. Besonders die glitzernde Smaragdstadt mit dem Sternenhimmel gefiel ihnen. Sprachlose Kinder Nach erfolglosen Kampf gegen die Helfer der Hexe, die fliegenden Affen, scheint die Situation für die Freunde aussichtslos. Bassa. der feige Löwe. will schon fast sterben, als die Hexe ihn in den Käfig sperrt. Sprachlos verfolgten die Kinder das dramatische Geschehen auf der Bühne. Dank des Schutzes der guten Hexe" (Ursel Kehrbusch) in blonder Lockenpracht und glitzernder, roter Robe, geht die Geschichte gut aus und alle Herzenswünsche werden erfüllt. Sogar die fliegenden Affen werden zu Freunden. Wahrend des 90-minütigen Stückes werden die Kinder in eine Phantasiewelt entfuhrt, in der die Freundschaft zahlt und Gefahren überwinden hilft.

 

Von MARGRET LINSSEN

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