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Rheinische Post
09.12.1997

Jetzt eine zusätzliche „Aladdin" -Vorstellung in der Stadthalle

RP-Foto - Privat

Als absoluter Renner erweist sich das orientalische Märchen „Aladdin und die Wunderlampe", die das „Kameradschaftliche Liebhaber-Theater" (KLT) in der Bearbeitung von Thomas Meuser aufführt. Die Vorstellung in der Straelener Stadthalle ist ausverkauft.


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Niederrhein-Nachrichten
10.12.1997

Große Kartennachfrage

STRAELEN. Die große Kartennachfrage machte bereits im Vorfeld einen Zusatztermin erforderlich. Da auch hier schnell alle Karten vergriffen waren, wurde kurzerhand noch eine zweite Aufführung am Sonntag mit ins Programm genommen, so dass es l hieß „Vorhang auf für Aladdin und die Wunderlampe". Eine tolle Stimmung herrschte unter den zahlreichen Schulklassen und Kindergärten, die aus dem gesamten Südkreis angereist kamen und gespannt dem Märchen des Kameradschaftlichen Liebhabertheaters Straelen lauschten. Aladdin (gespielt von Michael Neumann) sowie seine besten Freunde Halit (Andre an Mey) und Omar (Petra Senegacnik) zogen das aufgeregte Publikum schon nach wenigen Minuten ganz in ihren Bann.

Niederrhein-Nachrichten

So manch ein Kleinkind klammerte sich ängstlich an seine Mutti oder gar die Klassenlehrerin, als der angebliche „Onkel Assad" (Johannes Pieper) auf der Bildfläche erschien, der sich sogleich als böser Zauberer entpuppte und den lieben Aladdin in eine Grotte lockte. Doch Gott sei Dank gab es den kleinen Geist (Claudia Bonnes) und den großen Geist (Norbert Schmelzer), die ganze Geschichte zu einem guten Ende brachten, indem sie den „bösen Onkel" gnadenlos in die „Hölle" schickten. Zum guten Schluss und nach großem Abenteuer war für die Kinder im Publikum wieder die Welt in Ordnung, als Mutter Madusa (Birgit an Mey) ihren Aladdin samt Prinzessin Salina (Ulrike Brimmers) in die Arme schließen konnte. Denn der Kalif (Thomas Meuser) mit Wächter (Gitti Hupen) gab dem Helden Aladdin natürlich nur zu gerne seine hübsche Tochter Salina zur Frau. Beim diesjährigen Märchen zog der orientalische Flair schon von Beginn an die Zuschauer in ihren Bann, wohl auch wegen der musikalischen Untermalung (Thomas Meuser/Michael Mertens). Große Anerkennung fand auch das umfangreiche Bühnenbild, das Berthold Bordat und sein Team erfolgreich einsetzten. Fünf Wochen, fast täglich, wurde daran gearbeitet und während der Aufführungen etliche Male auf- und abgebaut. Immer wieder wurde gefragt: „Wo habt Ihr denn die tollen Kostüme her?" In wochenlanger Arbeit entstanden (Gitti Hupen und Carola Pieper) waren sie wirklich eine Augenweide. Kathi Booten, Ulla Eickens und Angelika Pullen frisierten, rasierten (Onkel Assad) und schminkten ihre Laienschauspieler passend dazu. Laut Spielleiter Thomas Meuser waren die Akteure in diesem Jahr spielerisch hervorragend vorbereitet und es bedurfte nur kaum des Einsatzes der Souffleusen (Inge Hammans und Susanne Pools), die nur dann und wann ein kurzes Stichwort einwerfen mussten. Ein ganz besonderes Lob gilt dem Kulturring Straelen als Veranstalter und Verantwortlicher für die gesamte Technik, so Pressesprecher Johannes Pieper. Ob „Fliegender Teppich", Lichteffekte oder Pyrotechnik, es stimmte einfach! Die leuchtenden Kinderaugen nach den Aufführungen sagten alles.


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Rheinische Post
16.12.1997

Liebhabertheater wünschte laute Kinderkehlen

Der Urschrei trieb Aladdin zu gewagten Taten

STRAELEN. Die „alten Schinken" ziehen immer noch. Nicht nur ein junger Vater stellte dies am Sonntagnachmittag in der Straelener Stadthalle fest. Jauchzend und kaum auf den Stühlen sitzen bleibend, ließen sich vor allem die ganz kleinen Zuschauer in den Bann von Aladdins Wunderlampe ziehen. Bereits zum achten Mal zog das Kameradschaftliche-Liebhaber-Theater 1881 in punkto Märchen all seine schauspielerischen Register. Der Griff in die Trickkiste Und siehe da, die lehrhaften Geschichten aus 1001 Nacht gehen dem sonst recht Fernsehverwöhnten Publikum noch ans Gemüt. Um dem hohen Anspruch der Kinder gerecht zu werden, ließen sich der veranstaltende Kulturring und das Liebhabertheater in engster Zusammenarbeit einiges einfallen. Phantasie, vor allem bei den Kostümen, und der tiefe Griff in die technische Trickkiste machten das Schauspiel um den armen Schneidersburschen zu einem Seh- und Hörvergnügen. Bunt angestrahlte Nebelwolken waberten über die Bühne und gaben den Blick auf Geister frei.

RP-Foto - Gerhard Seybert

Es donnerte, krachte und zündelte, den sechs Technikern des Kulturrings sei Dank, dramaturgisch so genau, dass selbst größere Zuschauer manchmal zusammenzuckten. Nicht zuletzt war es aber das beherzte Spiel der Laiengruppe, das die Handlung auf der Bühne, vor dem Vorhang und auf der  kleinen Nebenbühne spannend hielt. Hervorragend besetzt waren Aladdins Freunde mit Petra Senegacnik und Andre an Mey.  Das eingespielte Duo sprach die Kinder direkt an und bezog sie ins Geschehen ein. Eine Idealbesetzung, wie die stürmischen Reaktionen zeigten. Ausgerüstet mit dezenten Kopfmikrofonen hatten die Darsteller eine reelle Chance gegen den erwünschten Sprechchor aus rund 400 Kinderkehlen anzureden. Als nach 90 Minuten das geistreiche Gute über das geistlose Böse gesiegt hatte, wurden die Stimmungsgebeutelten Theatergänger persönlich von den Akteuren verabschiedet. Hinter der Bühne wartete schon der anzahlmäßig größere Rest der tatkräftigen Gruppe. Denn nur wenige Minuten später sollte sich der Vorhang erneut öffnen. Zwei Tage Urlaub Insgesamt sieben Vorstellungen wird es für die selbstverfasste Version des „Aladdin" geben. Dafür mussten sich die Ensemble-Mitglieder extra zwei Tage Urlaub nehmen. Insgesamt ein halbes Jahr haben sie nun an diesem Märchen geprobt. Zuletzt sogar an zwei Wochentagen. Soviel Engagement verdient nicht nur die Unterstützung des Kulturvereins, für den routinierte Tourneegruppen nicht mehr in Frage kommen. Der Kameradschaftliche Liebhaberverein sucht dringend einen neuen Lagerraum für seine Requisiten. Wer Platz hat, kann sich bei Andre an Mey unter der Telefonnummer 0 28 347 76 24 melden.

MAIKE RIMATZKI

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Niederrhein-Nachrichten
17.12.1997

Insgesamt 4000 Kinder "zitterten" um Aladdin

Zwei ZusatzvorsteUungen waren umgehend ausverkauft

NN vom Dezember 1996


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